Der Tsavo-Ost-Nationalpark ist einer der ältesten und größten Nationalparks Kenias und erstreckt sich über eine Fläche von rund 13.747 Quadratkilometern. Er liegt im Südosten des Landes, genau zwischen Nairobi und Mombasa, und ist daher von beiden Städten aus gut erreichbar. Der Park ist Teil des größeren Tsavo-Ökosystems, zu dem auch der Tsavo-West-Nationalpark gehört. Zusammen bilden diese Parks eines der größten Wildtierschutzgebiete der Welt.
Aruba-Staudamm: Ein beliebter Ort zur Tierbeobachtung, besonders in den Trockenmonaten, wenn sich die Tiere am Wasser versammeln. Mudanda-Felsen: Ein natürlicher Felsvorsprung, der als Wasserspeicher und Aussichtspunkt zur Beobachtung von Elefanten und anderen Tieren dient. Lugard-Wasserfälle: Benannt nach dem britischen Entdecker Frederick Lugard, sind die Wasserfälle für ihre Stromschnellen und die erodierten Felsformationen bekannt. Yatta-Plateau: Ideal zum Fotografieren, erstreckt es sich über 290 km und bildet eine dramatische Kulisse für die Landschaft des Parks.
Der Park ist über mehrere Eingänge zugänglich, wobei das Voi-Tor am häufigsten genutzt wird. Er ist gut an das Straßennetz angebunden und verfügt über eine Landebahn für Charterflüge. Die Unterkünfte reichen von preisgünstigen Campingplätzen bis hin zu luxuriösen Lodges, sowohl innerhalb als auch außerhalb des Parks. Der Tsavo-East-Nationalpark bietet ein authentisches und ursprüngliches Safari-Erlebnis, bei dem die Weite der afrikanischen Wildnis und die ungezähmte Tierwelt unvergessliche Erinnerungen schaffen.
Der Tsavo-Ost-Nationalpark kann ganzjährig besucht werden, die besten Möglichkeiten zur Tierbeobachtung bieten sich jedoch während der Trockenzeit (Juni bis Oktober und Januar bis Februar), wenn sich die Tiere an den Wasserstellen versammeln und die Straßen besser befahrbar sind.